Auf Augenhöhe
mit Pferden leben
Eine Sprache sprechen

Equinesisch? Ja bitte!
Auch wenn ich mein Pferd nicht reiterlich "nutze", so liegt es doch in meiner Verantwortung, dass es in seiner Lebenswelt (und die ist meist menschengemacht) gut zurecht kommt.
Folgende Kompetenzen betrachte ich als wichtig für ein gesundes Pferdeleben:
- Fohlen ABC
- sich verladen lassen
- Kooperation bei tierärztliche Behandlungen
- sich sicher führen lassen im Straßenverkehr
- dem Bezugsmenschen vertrauen
- Hufe geben und bearbeiten lassen
Und natürlich macht es Mensch und Pferd Freude, gemeinsam durch Wald und Felder zu spazieren, am Liebsten mit der ganzen Herde!
Wenn ich mein Pferd nicht klassisch konditionieren will, wie kann es dann all diese Dinge lernen?
Dazu braucht es deine Bereitschaft, in die Welt der Pferde einzutauchen und seine Sprache zu lernen. So werden Gespräche möglich, und es kann eine vertrauensvolle Beziehung entstehen, die für beide Seiten bereichernd ist und Sicherheit gibt.
Bist Du dabei?
Beziehungsbasiert arbeiten
Ich habe dem Pferde gegenüber dieselbe Haltung wie als Erzieherin den Kindern und Jugendlichen gegenüber.
Partizipation, Dialog, Unterstützung und Begleitung sind hierbei Kernelemente und zugleich brauche ich die Fähigkeit, die Verantwortung zu tragen und authentisch und selbst- bewusst zu begleiten und Sicherheit zu schenken.
Ausgehend von dieser Haltung habe ich über die Jahre vor allem mit traumatisierten Pferden spannende Erfahrungen machen dürfen und festgestellt, dass alles, was ich in der (Trauma)Pädagogik als sinnvoll erachte, auch mit den Pferden zu einer guten Beziehung führt, die tragfähig ist und Sicherheit schenkt.
Die Pferde brauchen von mir vor allem:
- Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit
- Mitspracherecht
- (m)ein Nervensystem in der inneren Buddhahaltung => Co-Regulation
- die Gewissheit, dass sie ungestraft nein sagen dürfen
- Vorhersehbarkeit
- gemeinsame Entspannung
- Aufgaben, die ihren Interessen entsprechen

